Aktuelles

TARIFRUNDE PAPIER 2024

Der Verband DIE PAPIERINDUSTRIE und die Gewerkschaft IGBCE haben am 30. November 2024 in Wiesbaden in den 3. Bundestarifverhandlungen der Tarifrunde Papier 2024 eine Einigung erzielt. Der Tarifabschluss sieht unter anderem eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5,9 Prozent in drei Schritten vor. Detailinformationen finden Sie auf unserer Transformationsseite. mehr…

KLIMASTUDIE  PAPIERINDUSTRIE

Transformation zur Klimaneutralität

DIE PAPIERINDUSTRIE gibt einen Überblick über die verschiedenen Transformationswege der Branche. Die Studie gibt Interessierten aus Politik und Zivilgesellschaft einen möglichst umfassenden Einblick in die Branche und ihre vielfältigen Verflechtungen mit dem Thema Klimaschutz.
Deutschland möchte bis 2045 klimaneutral werden. Dafür muss sich die Industrie transformieren. Für die notwendigen Investitionen ist ein klares Bekenntnis der Politik zum Industriestandort Deutschland essentiell. Nur so kann auch die Wertschöpfung erhalten bleiben.

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PAPIER SICHERT UNSEREN TAG

In a nutshell. In knapp einer Minute stellt sich die deutsche Papierindustrie vor. Mit Zahlen, Bildern und den Produkten, ohne die unsere Welt nicht funktionieren würde.

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Studie „Nachhaltiger Papierkreislauf“: Basis für verantwortliches und nachhaltiges Handeln

Die Papierindustrie hat eine gute Basis für verantwortliches und nachhaltiges Handeln. Mit einem konsequenten Faserkreislauf und der Dualität von Frisch- und Recyclingfasern setzt die Papierwirtschaft nachhaltiges Handeln in allen Stufen um. Belastbare Fakten zur Nachhaltigkeit von Papierherstellung und Papiergebrauch stellt jetzt eine Studie des bifa Umweltinstituts zusammen, die vom Kuratorium für Forschung und Technik der Zellstoff- und Papierindustrie als Gemeinschaftsforschungsprojekt gefördert wurde. Auf 57 Seiten liefert die Studie eine umfassende Datenbasis insbesondere zu den Themenfeldern Ökobilanzierung, Energieverbrauch, Holzherkunft und Recycling.

Die Studie, die unter fachlicher Einbeziehung des Umweltbundesamtes und der Papierindustrie erstellt wurde, stellt fest, dass die Papierindustrie mit Holz einen nachwachsenden Rohstoff nutzt, der bilanziell keine Treibhausgas-Emissionen verursacht und bei nachhaltiger Nutzung das Ökosystem Wald nicht beeinträchtigt. Eine Analyse der Holzherkunft zeige, dass Rodungen oder die Umwandlung von Primär- und naturnahem Wald überwiegend anderen Zwecken als der Papierherstellung dienen. Mit der Zertifizierung von Waldflächen und mit dem Erwerb von FSC- oder PEFC-zertifiziertem Holz, Faserstoff oder Papier wird von vielen Unternehmen eine nachhaltige Waldwirtschaft unterstützt. Bei nachhaltiger Holznutzung und hohen Recyclingquoten habe die Papierwirtschaft einen guten Ausgangspunkt, um verantwortlich und nachhaltig zu agieren. Ein unendliches Recycling sei jedoch nicht möglich. Verluste sekundärer Fasern im Prozess müssten immer wieder durch Primärfasern ersetzt werden.

Beleuchtet wird in der Studie auch das Thema Energie. So gehöre die deutsche Papierindustrie zwar zu den energieintensiven Branchen. Der Endenergieverbrauch pro Tonne Papier konnte jedoch über die Jahre gesenkt werden, seit 1980 um 43 %. Eine wesentliche Hürde für eine deutliche weitere Senkung ist der Verfahrensschritt der Papiertrocknung. Die genutzte Menge Papier – auch das greift die Studie auf - sei zwar im internationalen Vergleich hoch. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt liege Deutschland jedoch im Mittelfeld. Hier werde der enge Bezug zur Wirtschaftsleistung deutlich. Papier, Karton und Pappe spielen in der Logistik der Exportnation Deutschland eine wichtige Rolle.

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Studie „Nachhaltiger Papierkreislauf“: Basis für verantwortliches und nachhaltiges Handeln

Die Papierindustrie hat eine gute Basis für verantwortliches und nachhaltiges Handeln. Mit einem konsequenten Faserkreislauf und der Dualität von Frisch- und Recyclingfasern setzt die Papierwirtschaft nachhaltiges Handeln in allen Stufen um. Belastbare Fakten zur Nachhaltigkeit von Papierherstellung und Papiergebrauch stellt jetzt eine Studie des bifa Umweltinstituts zusammen, die vom Kuratorium für Forschung und Technik der Zellstoff- und Papierindustrie als Gemeinschaftsforschungsprojekt gefördert wurde. Auf 57 Seiten liefert die Studie eine umfassende Datenbasis insbesondere zu den Themenfeldern Ökobilanzierung, Energieverbrauch, Holzherkunft und Recycling.

Die Studie, die unter fachlicher Einbeziehung des Umweltbundesamtes und der Papierindustrie erstellt wurde, stellt fest, dass die Papierindustrie mit Holz einen nachwachsenden Rohstoff nutzt, der bilanziell keine Treibhausgas-Emissionen verursacht und bei nachhaltiger Nutzung das Ökosystem Wald nicht beeinträchtigt. Eine Analyse der Holzherkunft zeige, dass Rodungen oder die Umwandlung von Primär- und naturnahem Wald überwiegend anderen Zwecken als der Papierherstellung dienen. Mit der Zertifizierung von Waldflächen und mit dem Erwerb von FSC- oder PEFC-zertifiziertem Holz, Faserstoff oder Papier wird von vielen Unternehmen eine nachhaltige Waldwirtschaft unterstützt. Bei nachhaltiger Holznutzung und hohen Recyclingquoten habe die Papierwirtschaft einen guten Ausgangspunkt, um verantwortlich und nachhaltig zu agieren. Ein unendliches Recycling sei jedoch nicht möglich. Verluste sekundärer Fasern im Prozess müssten immer wieder durch Primärfasern ersetzt werden.

Beleuchtet wird in der Studie auch das Thema Energie. So gehöre die deutsche Papierindustrie zwar zu den energieintensiven Branchen. Der Endenergieverbrauch pro Tonne Papier konnte jedoch über die Jahre gesenkt werden, seit 1980 um 43 %. Eine wesentliche Hürde für eine deutliche weitere Senkung ist der Verfahrensschritt der Papiertrocknung. Die genutzte Menge Papier – auch das greift die Studie auf - sei zwar im internationalen Vergleich hoch. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt liege Deutschland jedoch im Mittelfeld. Hier werde der enge Bezug zur Wirtschaftsleistung deutlich. Papier, Karton und Pappe spielen in der Logistik der Exportnation Deutschland eine wichtige Rolle.

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