Die deutschen Papierhersteller setzen das Prinzip der Nachhaltigkeit auf allen Produktionsstufen konsequent um. Papier hat gegenüber anderen Erzeugnissen große ökologische Vorteile. Es wird aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz und wiederverwertbaren Fasern aus dem Papierrecycling hergestellt.

Gesetzliche Regelungen zum Umgang und Schutz der Umweltmedien Luft, Wasser und Boden sowie Fragestellungen der europäischen und internationalen Normung zählen zu den für die Branche relevanten Themenbereichen.

Die Zellstoff- und Papierindustrie zählt zu den energieintensiven Grundstoffindustrien in Deutschland. Die Energiekosten betragen in der Papierindustrie durchschnittlich 10 Prozent des Umsatzes. Die politischen Rahmenbedingungen im Energiebereich sind für die Papierindustrie daher von großer Bedeutung.

Bei der Erzeugung der für die Prozesse benötigten Energie setzt die Branche auf hohe Energieeffizienz, unter anderem über Kraft-Wärme-Kopplung, und nutzt in erheblichem Umfang erneuerbare Energien. Auch in der Produktion wird beständig an einer Erhöhung der Energieeffizienz gearbeitet.

Die Bereitstellung einer sicheren, sauberen und bezahlbaren Energieversorgung, die Versorgungssicherheit und Netzstabilität bietet, hat oberste Priorität, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf internationaler Ebene zu gewährleisten und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.

 

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