Einführungsseminar: Energie- und Klimapolitik für die Industrie 2026

Infos:

Termin und Ort: (tbd) 1,5 Tage im September 2026 im Papierzentrum Gernsbach
Referent: Jan C. Schaffrath 
Tagungspauschale: 700 € zzgl. Mehrwertsteuer (1000 € zzgl. Mehrwertsteuer für nicht DPI-Mitglieder) – Übernachtung kann im Papierzentrum extra gebucht werden 

Kontakt:
Jan C. Schaffrath 
Geschäftsführer Energie- und Klimapolitik
DIE PAPIERINDUSTRIE e. V. 
E-Mail: jc.schaffrath(at)papierindustrie(dot)de 

Interessierte können sich schon jetzt unter der angeben Mailadresse unverbindlich vormerken lassen!

In dem Seminar werden die Grundlagen der deutschen Energie- und Klimapolitik vermittelt und deren Auswirkungen auf den betrieblichen Alltag in energieintensiven Industrien analysiert. Der Fokus liegt auf Unternehmen der Papierindustrie, der Inhalt ist aber auch auf andere Branchen mit hohem Strom- und Wärmebedarf übertragbar. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

  • lernen die Klimaziele (Deutschland und EU) und die politischen Instrumente zu deren Erreichung kennen (CO2-Bepreisung, Förderung, …).
  • erkennen die Zusammenhänge zwischen wichtigen energie- und klimapolitischen Regularien, Wechselwirkung mit öffentlichen Haushaltsmitteln und Auswirkungen auf die Energiekosten.
  • diskutieren die Folgen für Unternehmensstrategien und tauschen Erfahrungen aus.

 

 

  • Klimaziele (Welt, EU, Deutschland, Bundesländer)
  • Politische Umsetzung EU (ETS I und II, Effort-Sharing, LULUCF, …)
  • Politische Umsetzung national: (BEHG, Kohleausstieg, …)
  • Regulatorische Kosten (CO2-Kosten, Netzentgelte, Stromumlagen, Gasumlagen, …)
  • Entlastungsmaßnahmen (Strompreiskompensation, ETS-Zertifikate-Zuteilung, BECV, Netzentgeltentlastungen, …)
  • Förderprogramme (Klimaschutzverträge, Bundesförderung Industrie und Klimaschutz, EU Innovation Fond, …)

Das Seminar richtet sich an angehende Energiemanager und Energiefachkräfte in der Papier- und Zellstoffindustrie. Es ist zudem auch interessant für Führungskräfte mit Verantwortung für den Energiebereich sowie Energiefachkräfte aus anderen Energieintensiven Industrien.